panton re-lined

wettbewerb — freie arbeit

Panton re-lined ist unser Beitrag zum Wettbewerb Panton re-loved 2013 des Einrichtungshauses Frick in Frankfurt in Zusammenarbeit mit Vitra AG. Ein Beitrag, der nur durch die Handarbeit der Architekten und unter Verwendung eines Akku-Bohrers realisiert wurde.

Durch Drehen und Wenden des Stuhls entwickelte sich die Idee, die leeren Flächen und Räume wie Sitz-, Fuß- und Rückenbereich, innerhalb der starken Außenform des Stuhls zu füllen. Fadengrafik- und Nagelspannbilder sowie Rapidograph-Strichübungen aus dem technischen Zeichnen inspirierten. Bevor sich an den echten Stuhl wagen, lieber erstmal ausprobieren? Herhalten musste ein Miniaturstuhl, an dem mit Klebeband sowie Nadel und Faden experimentiert werden konnte. Nachdem das Konzept gefunden, die Längen ermittelt, das Material ausgesucht war, begann die Umsetzung am großen Objekt. 150 kleine Löcher ließen sich sehr leicht in das Polypropylen bohren und das Netz wurde gesponnen.

Das durch die Überlagerung der Fäden entstandene Muster betont und unterstreicht die einzigartige Form des Designklassikers. Der Panton Chair dient nun nicht mehr zum Sitzen, wird zum Objekt, da er schon besetzt ist.